ÖUK und Welterbestätten­konferenz

Neun Kulturerbestätten und eine Naturerbestätte in Österreich sind nach der UNESCO Welterbekonventionen als Erbe der Menschheit deklariert. Nationale Kontaktstelle ist die Österreichische UNESCO-Kommission. Die koordinierende Stelle für Welterbe-Angelegenheiten im Bund ist das Bundeskanzleramt.



Die Österreichische UNESCO-Kommission
Die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) ist die nationale Koordinations- und Verbindungsstelle aller Arbeitsbereiche der UNESCO in Österreich. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, die Landesregierungen und die übrigen zuständigen Stellen in UNESCO-Angelegenheiten zu beraten, an der Verwirklichung der UNESCO-Programme in Österreich mitzuarbeiten, die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO zu informieren sowie Institutionen, Fachorganisationen und ExpertInnen mit der UNESCO in Verbindung zu bringen. Präsidentin der ÖUK ist Botschafterin i.R. Dr. Eva Nowotny, die laufenden Geschäfte führt die Generalsekretärin Mag. Gabriele Eschig.
Seit 2016 ist die ÖUK auch die offizielle Geschäftsstelle der Österreichischen Welterbestättenkonferenz.

Österreichische Welterbestättenkonferenz
Die Österreichische Welterbestättenkonferenz wurde beim Treffen der VertreterInnen der österreichischen Welterbestätten mit den VertreterInnen des Bundeskanzleramtes (BKA) und der ÖUK im September 2016 in Illmitz am Neusiedler See mit der Annahme der Statuten offiziell eingerichtet. Vorsitzender der Konferenz ist eine Vertreterin oder ein Vertreter des BKA, derzeit Mag.a Ruth Pröckl. Die Welterbestättenkonferenz ist eine Vernetzungsplattform der Welterbestättenmanager und sonstiger Stakeholder. Man trifft sich zumindest zweimal jährlich: einmal im Frühjahr zur internen Klausur, im Herbst wird eine zweitägige Konferenz im größeren Rahmen veranstaltet.

Positionspapier der Welterbestättenmanager
Ebvenfalls im Jahr 2016 wurde ein gemeinsames Positionspapier der österreichischen Welterbestättenmanager verabschiedet. Dieses definiert das Selbstverständnis der Welterbemanager und soll deren Rolle im Zusammenspiel mit den beteiligten Akteuren verständlich machen.