Im Rahmen der Regionalkonferenz von EU.REGIO.NET wurde über innovative Verkehrslösungen in sensiblen Gebieten beraten. Der Landeshauptmann setzt in der Welterberegion Neusiedlersee große Hoffnungen auf das Projekt „Verkehr in sensiblen Gebieten“.
Mit dem Projekt „Verkehr in sensiblen Gebieten“ sollen umweltschonende Formen der Mobilität in der grenzüberschreitenden Welterberegion geschaffen werden. Ein erster wichtiger Teilschritt wurde mit der Elektrifizierung der Bahnverbindung Pamhagen – Neusiedl am See bereits mit Ende April 2004 abgeschlossen. „Das große Ziel ist aber eine elektrifizierte Bahnverbindung rund um den Neusiedlersee“, so Niessl. In diesem Zusammenhang sei die angestrebte Elektrifizierung der Bahnverbindung Eisenstadt – Neusiedl am See ein weiterer „wichtiger verkehrspolitischer Baustein“.
Um die Realisierung dieses Projektes voranzutreiben, habe er Vizekanzler Infrastrukturminister Hubert Gorbach das Angebot der Vorfinanzierung seitens des Landes gemacht – ebenso wie für die Errichtung der Schleife Müllendorf. Niessl: „Dieses Angebot wurde sehr positiv bewertet – es laufen bereits Detailgespräche.“ VK Gorbach habe in diesem Zusammenhang von einer „Vorreiterrolle“ des Burgenlandes gesprochen. Nicht nur daran zeige sich, dass dem Land die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs ein zentrales Anliegen ist. Niessl verweist auch darauf, dass das Land Burgenland die Budgetmittel für den öffentlichen Verkehr seit dem Jahr 2000 verdoppelt hat.
